Solkan Vorbereitungslehrgang Junioren und U23 Europameisterschaft

Zur Vorbereitung auf die Junioren und U23 Europameisterschaft in Solkan (Slowenien) ging es für einen Teil der NRW Auswahl aus der Nationalmannschaft zum Trainingscamp. Marlene Wesseling (KSG Köln/Junioren K1), Rosa Deinert (KSK Köln/U23 K1), Fabian Druschke (BW Bonn/U23 C1), Emil Cosic (BW Bonn/Junioren C1), Linus Becker (KSK Köln/Junioren K1), Mark Liewald (KCD Düsseldorf/Junioren K1) und Leo Bonnmann (BW Köln/Junioren K1) nutzen das lange Wochenende um die Strecke der diesjährigen Europameisterschaft zu trainieren.

Am Mittwochabend trafen sich Sportler und Betreuer in Köln, um die 1200 Kilometer lange Hinreise zu beginnen. Nach einem kurzen Frühstück ging es nach der Ankunft sofort zum Fluss. Dort wurde die Sprintstrecke befahren, welche durch einen Slalomkanal führt. Im Anschluss wurde die Classicstrecke mit dem Grenzübertritt nach Italien trainiert. 

Nach dem wohlverdienten Mittagessen und einer kurzen Pause ging es wieder auf die Strecke, diesmal mit einem deutlich besseren Wasserstand, der für große Freude bei den verschiedenen Läufen auf der Sprintstrecke sorgte.

Der sich ständig ändernde Wasserstand hatte zur Folge, dass der ein oder andere die Strecke auch mal von unten zu Gesicht bekam. 

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Erfolgreicher Weltcup in Banja Luka

 
 
Sophia Schmidt gewinnt das Classic-Rennen und die Mannschaft beweist ihre Stärke im internationalen Vergleich
Weltcup 2021 Banja Luka

Für die deutschen Athletinnen und Athleten des Wildwasserrennsports geht ein sehr erfolgreiches Wochenende in Banja Luka (Bosnien-Herzegowina) zu Ende. Die 10 nominierten Kajakfahrerinnen und Kajakfahrer und 4 Betreuer und Trainer reisten, wie Athleten aus über 12 Nationen, in das Tal der Vrbas, die in die Wildwasserkategorie 3-4 einzustufen ist. Allgemein stellte dieser Wettkampf die erste internationale Begegnung der Sportlerinnen und Sportler nach etwa 1,5 Jahren dar.

Im Rahmen des Weltcups wurde am Freitag das erste Sprint-Rennen im Tal von Tijesno ausgetragen. Dabei konnte sich von den Herren Yannic Lemmen direkt im ersten Vorlauf mit dem 4. Platz für das Finale qualifizieren, wo er dann gegen die starke Konkurrenz auf dem 9. Platz landete. Die Damen konnten sich hingegen beim zweiten Vorlauf drei Plätze für das Finale sichern, wo dann Sabine Füßer den 7. Rang, Rosa Deinert den 10. Rang und Sophia Schmidt (fahrfehlerbedingt) den 15. Rang belegten.

Am Samstag führte der Kurs der Sprintstrecke durch den innerstädtischen Bereich von Banja Luka, der somit nicht so starkturbulentes Wasser aufwies, wie die Strecke vom Vortag. Jedoch ist der Kurs aufgrund der Streckenlänge von etwa 500m nicht zu unterschätzen und so kam es, dass die Entscheidungen meist durch hundertstel Sekunden fielen. Marcel Blum qualifizierte sich bereits im ersten Vorlauf für das Finale, wo er später gemeinsam mit dem Belgier Samuel Pype den 7. Platz belegte. Yannic Lemmen qualifizierte sich dann beim zweiten Vorlauf und konnte so den 12. Platz im Finale einfahren. Till Fengler erzielte im ersten Vorlauf den 6. Platz, womit er leider sehr knapp am Finaleinzug vorbeifuhr. Die Damen sicherten sich wieder, wie am Vortag, durch den zweiten Vorlauf Plätze im Finale. Diesmal schaffte es Rosa Deinert auf den 5. Platz, Sabine Füßer auf den 7. Platz und Sophia Schmidt auf den 12. Platz. Zusätzlich konnte sich auch die Juniorin Marlene Wesseling für das Finale qualifizieren, wo sie sich direkt hinter ihrer Vereinskollegin den 13. Platz erkämpfte.

Für Sonntag hieß es dann nochmal alle Kraftreserven zu mobilisieren, denn die 5km lange Classic-Strecke fordert nicht nur die Fahrkünste der Athletinnen und Athleten heraus, sondern insbesondere die Ausdauer und eine sinnvolle Krafteinteilung.

Von den deutschen Herren konnte so Ben Langenbeck den 19. Platz und damit das beste Ergebnis für die Herren erzielen. Kurz dahinter schaffte es Yannic Lemmen auf Platz 23, Till Fengler auf den 28. Platz und Marcel Blum auf Platz 37.

Bei den Damen war hingegen die Euphorie besonders groß! Mit 9,50 Sekunden Vorsprung vor der Nächstplatzierten gelang es Sophia Schmidt das Rennen für sich zu entscheiden und gleichzeitig für sie den ersten Sieg auf einem Weltcup einzufahren. So konnte sie als Einzige der Nationalmannschaft eine Goldmedaille nach Deutschland bringen. Auch die weiteren Damen des Bundeskaders konnten sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und weit oben platzieren. So schaffte Marlene Wesseling den 6. Platz, Rosa Deinert den 11. Platz, Sabine Füßer den 13. Platz und Nia Kroener den 22. Platz.

Aus diesen Ergebnissen geht hervor, dass das deutsche Team trotz des fehlenden internationalen Vergleichs im vergangenen Jahr weiter die eigene Leistungsfähigkeit trainiert hat und deshalb nahtlos an die Erfolge aus den vergangenen Wettkämpfen anknüpfen kann.

Text: David Schneider

 

 

49. Großes Wappen von Köln

Das Traditionsrennen auf dem Rhein ermöglichte den Athletinnen und Athleten nochmal ein letztes Kräftemessen, bevor es nun zum Weltcup nach Banja Luka geht.

Wappen von Köln 2021, Andreas Heilinger

Nachdem das Rennwochenende pandemiebedingt um einen Monat verschoben wurde, konnte das KSK-Team Köln am vergangenen Wochenende über 100 Sportlerinnen und Sportler aus ganz Deutschland nicht nur zum Classicrennen, welches am Sonntag als Ranglistenrennen ausgetragen wurde, sondern auch zum Sprintrennen am Samstag empfangen. Auch das traditionelle Großcanadierrennen, bei dem die Ortsvereine die C7-Boote besetzten, konnte unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen stattfinden.

Beim Sprintrennen, das an der Deutzer Werft startete, einmal um den östlichen Pfeiler der Deutzer Brücke führte und wieder bei der Deutzer Werft endete, konnte sich bei den K1 Herren Andreas Heilinger (KSK-Team) auf seiner Heimstrecke gegen die Konkurrenz durchsetzen. Bei den Kajak-Damen sicherte sich wiederum Sophia Schmidt (KSG Köln) den ersten Platz und im C1 bewies Janosch Sülzer (FFB Brühl) seine Stärken gegenüber der Konkurrenz.

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Die ersten Wildwasserrennen 2021

Konstante Pegelstände, strahlender Sonnenschein und gleich 2 Großevents, die den Kanutinnen und Kanuten ermöglichten wieder ein nationales Kräftemessen auszutragen. Das bot das vergangene Wochenende in Bad Kreuznach und Diez der Wildwasser-Szene…

Für die im August anstehende Europameisterschaft im Kanu-Wildwasserrennsport in Leon (Spanien) und die Junioren- und U23 WM in Solkan (Slowenien) ist es essenziell den aktuellen Leistungsstand der Athletinnen und Athleten zu kennen, um die Nominierungen vornehmen zu können, so der Trainerrat. Aus diesem Grund wurde im rheinlandpfälzischen Bad Kreuznach am Samstag, unter Beachtung des Hygienekonzepts, das Sprintrennen ausgerichtet, wozu alle Sportlerinnen und Sportler der Landes- und der Bundeskader eingeladen wurden.

Auf der dortigen Slalomstrecke duellierten man sich in den Disziplinen Einer-Kajak, Einer-Canadier und Zweier-Canadier. Zwar empfanden die Meisten diese Strecke als nicht besonders schwierig, doch auch die Strecke auf dem Rio Esla in Leon weist eine ähnliche Modellierung auf, sodass die Slalom Strecke auf der Nahe in Bad Kreuznach für einen guten Vergleich der sportlichen Leistungen sorgte.

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