Sprintrennen der Deutschen Meisterschaften so spannend wie lange nicht mehr

 

Am letzten Tag der Deutschen Wildwasser-Meisterschaften in Lienz wurden die nationalen Titel auf der Sprint-Distanz vergeben. Die alles entscheidenden Finalrennen fanden vor einem großen Publikum durch den Iselkatarakt in mitten von Lienz statt. Dabei sorgten Deutschlands schnellste Wildwasserrennsportler trotz regnerischem Wetter für ein abschließendes Spektakel, das an Spannung nicht zu übertreffen war.

Die Bürgermeisterin der Stadt Lienz hatte den Teilnehmern zu Beginn der Meisterschaften drei Tage Sonne pur versprochen. Dieses Versprechen konnte sie jedoch nicht mehr einhalten, als am Samstag pünktlich zum ersten Start der Sprintwettkämpfe dunkle Regenwolken aufzogen und einen feucht-fröhlichen Renntag ankündigten. Trotz der trüben Aussichten ließen sich die Sportler nicht davon abbringen den Zuschauern hochkarätige Wettkämpfe mit engen Entscheidungen zu bieten. Dabei ging es nicht nur um die Vergabe der deutschen Meistertitel, die Rennen waren für die Top-Athleten auch die letzte Chance sich für die U23 & Junioren Weltmeisterschaften in vier Wochen und die Sprint-Weltmeisterschaften im September zu empfehlen.

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Die Deutschen Wildwasser-Meister in der Classic stehen fest

Der erste Tag der Deutschen Meisterschaften im Wildwasserrennsport ist abgeschlossen und die Titel auf der Classic-Distanz wurden vergeben. Die Langstrecken-Rennen auf der Drau konnten sowohl Favoriten als auch Überraschungssieger für sich entscheiden. Trotz mehrmaliger Streckenverlegungen aufgrund der Hochwassersituation konnte das Organisationsteam um David Piaskowski den Zuschauern spannende Wettkämpfe auf einer würdigen Ausweichstrecke bieten.

In Osttirol herrscht zurzeit eine außergewöhnliche Schneeschmelze, sodass die Flüsse Isel und Drau viel Wasser führen. Der Veranstalter entschied frühzeitig, dass die Classicrennen nicht auf der originalen Strecke durchgeführt werden konnten, denn diese beinhaltete eine Aufwärtspassage auf der Isel, die aufgrund der starken Strömung nicht zu bewältigen war. Deswegen wurden die Langstrecken-Wettkämpfe auf einen Abschnitt der Drau unterhalb der eigentlichen Strecke verlegt. Diese war technisch weniger anspruchsvoll, zehrte aber aufgrund des hohen Wasserdrucks und der vielen Wellen besonders stark an den Kräften der Sportler. Dies war wahrscheinlich ein Grund dafür, dass die Abstände innerhalb der Kategorien klein und die Wettkämpfe spannend waren.

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Historisches Weltcup Wochenende in Treignac (FRA)

Die französische Stadt Treignac liegt im Herzen Frankreichs in der Region Nouvelle-Aquitaine und ist der Geburtsort des internationalen Kanu-Wildwasserrennsports. Vor genau 60 Jahren wurde 1959 die erste Weltmeisterschaft unserer Kanu-Disziplin auf der Vezere veranstaltet. Anlässlich dieses Jubiläums wurde mit diesem Weltcup die Kanugeschichte wiederbelebt und gilt als erstes von drei internationalen Großevents in den kommenden Jahren. Das Finale dieser Trilogie wird die Weltmeisterschaft 2022 auf der Vezere sein.

Den Streckenrekord über die Classic Distanz hält bis heute der Düsseldorfer Thomas Koelmann, der 2000 auf der Vezere den Weltmeistertitel mit einer Fahrzeit von 16 Minuten und 25 Sekunden gewann.

 

Das sehr überschaubare Weltcup Team bestand aus den vier Kajak Herren Yannic Lemmen, Tobias Kroener, Dennis John und Till Fengler, den zwei Kajak Damen Anna Bohn und Jil-Sophie Eckert sowie Janosch Sülzer im Canadier, René Brücker als Betreuer und Michéle Obrecht als Physiotherapeutin.

Der erste Weltcup war das Classicrennen am Samstag. Die rund 17-minütige Wildwasserstrecke erstreckte sich erst durch den Altstadtkern von Treignac und dann durch einen sehr dichten Wald. Die Classicstrecke bot nahezu alles, was sich das Kanu Herz nur wünschen kann: enge Passagen durch kleine und große Steine, Inseln und sich im Flussbett befindende Baumalleen, große Wellenstücke, über den ganzen Fluss sich erstreckende Walzen, mehrere Abfälle von weit über einem Meter und eine Vielzahl an Kehrwasserkanten, die gefühlvoll geschnitten werden mussten.

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Deutsches Team testet WM-Strecke beim ECA Cup in La Seu d’Urgell

Deutsches Team testet WM-Strecke beim ECA Cup in La Seu d’Urgell

Eine Auswahl von Sportlern der Nationalmannschaft war zum ECA Cup im Spanischen La Seu d’Urgell gereist, um auf der Strecke der kommenden Sprint-Weltmeisterschaften unter Wettkampfbedingungen zu trainieren. Dabei konnte sich das deutsche Team gegen die starke internationale Konkurrenz behaupten und gute Resultate einfahren.

Bereits am Dienstag vor den Rennen absolvierten die deutschen Sportler ihre ersten Trainingseinheiten auf dem Wildwasserkanal von La Seu d’Urgell, der 1992 Austragungsort der olympischen Wettkämpfe im Kanu-Slalom war. Der diesjährige WM-Kurs wurde durchweg als nicht zu schwer aber technisch anspruchsvoll bewertet.

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