Stützpunkttraining in Fulda

Test der Meisterschaftsstrecken

In den vergangenen Wochen hat das Organisationsteam des Kanu-Club-Fulda um Dr. Norbert Gescher und Dr. Michael Fladung ganze Arbeit geleistet. Die Bäume, die die Fahrrinne der Fulda versperrten, wurden mit viel „Manpower“ entfernt. Der Weg für die Hessischen Meisterschaften sollte nun frei sein.


Einweisung an der Sprintstrecke


Das wollten die Verantwortlichen des Hessischen Kanu-Verbandes am vergangenen Wochenende testen. Daher hat Wildwasserreferent Lutz Fahlbusch alle Kader-Sportler und ausgewählte Nachwuchstalente am 29. Januar zu einem eintägigen Lehrgang nach Fulda einladen. Leider war es eiskalt. Minus 5 Grad und ein frostiger Wind sorgten für gefühlte 15 Grad Minus und ließen die Stimmung unter null sinken. Schnell kam die Frage auf, ob man bei diesen Bedingungen paddeln gehen kann; aber das wurde schnell verworfen.  Immerhin waren 35 Teilnehmer angereist und zeigten sich begeistert von den Vorbereitungen der Fuldaer Organisatoren und den schönen Strecken. Die Fulda zwischen Eichenzell und Ziegel und der „Fuldaer Brückensprint“ in Kohlhaus ließen sich bestens befahren. Mit 127 cm in Hettenhausen hatte man einen guten Wasserstand erwischt.


Nach der 1. Trainingseinheit traf man sich im warmen Bootshaus des KCF zum Pizzaessen. Danach war ob der extremen Kälte niemand mehr für eine 2. Einheit zu haben. Dafür hatten die Trainer vollstes Verständnis, denn auch ihnen waren die „Hände am Paddel festgefroren“.


gehört zu den jüngsten Teilnehmern: Christina Massini


Im Nachgang konnten die Landes-Trainer Volker Seibel (Wiesbaden) und Harald Piaskowski (Fulda) froh sein, dass sie den Test trotz der widrigen Bedingungen gewagt haben. Nur wenige Tage später war die Fulda komplett zugefroren.


Text: Harald Piaskowski /Fotos: Dr. Michael Fladung