Weltmeisterschaft Jun / U23 in Banja Luka

Weltmeisterschaften der Junioren  und U23 in Banja Luka

Am kommenden Samstag den 20.07.19 machen sich die Wildwasserrennsport Nationalmannschaft zur Junioren und U23 Weltmeisterschaften nach Banja Lukas in Bosnien Herzegowina auf. 

Wie schon letztes Jahr in Skopie ist Deutschland mit einer großen Mannschaft vertreten. Erstmals reist die Mannschaft mit 4 Bussen an, die am Samstag gemeinsam in einer Kolonne um 4 Uhr in Bonn Richtung Banja Luka starten. Dank geht an die Vereine die Busse zur Verfügung stellen.

Blau-Weiß Bonn mit gleich 2 Bussen, KCD Düsseldorf und an WS Wiesbaden. 

In Banja Luka fanden in  den letzten Jahren EM und WM's statt, für die Senioren und Junioren, so das  für einige Sportler die Strecke bekannt ist. 

Die Mannschaft hat 4 Tage zum Training um sich auf die Strecke einzustellen, die einige Passagen mit viel Schiebewasser hat. Am Donnerstag 25.07 beginnen dann die Wettkämpfe mit den Vorläufen im Sprint.  Das Finale im Sprint findet dann Freitags statt. Samstags 26.07 wird der Titel im Classic Einzel und Sonntags in der Mannschaft vergeben.

 

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Sprintrennen der Deutschen Meisterschaften so spannend wie lange nicht mehr

 

Am letzten Tag der Deutschen Wildwasser-Meisterschaften in Lienz wurden die nationalen Titel auf der Sprint-Distanz vergeben. Die alles entscheidenden Finalrennen fanden vor einem großen Publikum durch den Iselkatarakt in mitten von Lienz statt. Dabei sorgten Deutschlands schnellste Wildwasserrennsportler trotz regnerischem Wetter für ein abschließendes Spektakel, das an Spannung nicht zu übertreffen war.

Die Bürgermeisterin der Stadt Lienz hatte den Teilnehmern zu Beginn der Meisterschaften drei Tage Sonne pur versprochen. Dieses Versprechen konnte sie jedoch nicht mehr einhalten, als am Samstag pünktlich zum ersten Start der Sprintwettkämpfe dunkle Regenwolken aufzogen und einen feucht-fröhlichen Renntag ankündigten. Trotz der trüben Aussichten ließen sich die Sportler nicht davon abbringen den Zuschauern hochkarätige Wettkämpfe mit engen Entscheidungen zu bieten. Dabei ging es nicht nur um die Vergabe der deutschen Meistertitel, die Rennen waren für die Top-Athleten auch die letzte Chance sich für die U23 & Junioren Weltmeisterschaften in vier Wochen und die Sprint-Weltmeisterschaften im September zu empfehlen.

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Die Deutschen Wildwasser-Meister in der Classic stehen fest

Der erste Tag der Deutschen Meisterschaften im Wildwasserrennsport ist abgeschlossen und die Titel auf der Classic-Distanz wurden vergeben. Die Langstrecken-Rennen auf der Drau konnten sowohl Favoriten als auch Überraschungssieger für sich entscheiden. Trotz mehrmaliger Streckenverlegungen aufgrund der Hochwassersituation konnte das Organisationsteam um David Piaskowski den Zuschauern spannende Wettkämpfe auf einer würdigen Ausweichstrecke bieten.

In Osttirol herrscht zurzeit eine außergewöhnliche Schneeschmelze, sodass die Flüsse Isel und Drau viel Wasser führen. Der Veranstalter entschied frühzeitig, dass die Classicrennen nicht auf der originalen Strecke durchgeführt werden konnten, denn diese beinhaltete eine Aufwärtspassage auf der Isel, die aufgrund der starken Strömung nicht zu bewältigen war. Deswegen wurden die Langstrecken-Wettkämpfe auf einen Abschnitt der Drau unterhalb der eigentlichen Strecke verlegt. Diese war technisch weniger anspruchsvoll, zehrte aber aufgrund des hohen Wasserdrucks und der vielen Wellen besonders stark an den Kräften der Sportler. Dies war wahrscheinlich ein Grund dafür, dass die Abstände innerhalb der Kategorien klein und die Wettkämpfe spannend waren.

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Historisches Weltcup Wochenende in Treignac (FRA)

Die französische Stadt Treignac liegt im Herzen Frankreichs in der Region Nouvelle-Aquitaine und ist der Geburtsort des internationalen Kanu-Wildwasserrennsports. Vor genau 60 Jahren wurde 1959 die erste Weltmeisterschaft unserer Kanu-Disziplin auf der Vezere veranstaltet. Anlässlich dieses Jubiläums wurde mit diesem Weltcup die Kanugeschichte wiederbelebt und gilt als erstes von drei internationalen Großevents in den kommenden Jahren. Das Finale dieser Trilogie wird die Weltmeisterschaft 2022 auf der Vezere sein.

Den Streckenrekord über die Classic Distanz hält bis heute der Düsseldorfer Thomas Koelmann, der 2000 auf der Vezere den Weltmeistertitel mit einer Fahrzeit von 16 Minuten und 25 Sekunden gewann.

 

Das sehr überschaubare Weltcup Team bestand aus den vier Kajak Herren Yannic Lemmen, Tobias Kroener, Dennis John und Till Fengler, den zwei Kajak Damen Anna Bohn und Jil-Sophie Eckert sowie Janosch Sülzer im Canadier, René Brücker als Betreuer und Michéle Obrecht als Physiotherapeutin.

Der erste Weltcup war das Classicrennen am Samstag. Die rund 17-minütige Wildwasserstrecke erstreckte sich erst durch den Altstadtkern von Treignac und dann durch einen sehr dichten Wald. Die Classicstrecke bot nahezu alles, was sich das Kanu Herz nur wünschen kann: enge Passagen durch kleine und große Steine, Inseln und sich im Flussbett befindende Baumalleen, große Wellenstücke, über den ganzen Fluss sich erstreckende Walzen, mehrere Abfälle von weit über einem Meter und eine Vielzahl an Kehrwasserkanten, die gefühlvoll geschnitten werden mussten.

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Deutsches Team testet WM-Strecke beim ECA Cup in La Seu d’Urgell

Deutsches Team testet WM-Strecke beim ECA Cup in La Seu d’Urgell

Eine Auswahl von Sportlern der Nationalmannschaft war zum ECA Cup im Spanischen La Seu d’Urgell gereist, um auf der Strecke der kommenden Sprint-Weltmeisterschaften unter Wettkampfbedingungen zu trainieren. Dabei konnte sich das deutsche Team gegen die starke internationale Konkurrenz behaupten und gute Resultate einfahren.

Bereits am Dienstag vor den Rennen absolvierten die deutschen Sportler ihre ersten Trainingseinheiten auf dem Wildwasserkanal von La Seu d’Urgell, der 1992 Austragungsort der olympischen Wettkämpfe im Kanu-Slalom war. Der diesjährige WM-Kurs wurde durchweg als nicht zu schwer aber technisch anspruchsvoll bewertet.

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Nur einmal Edelmetall für die Deutsche Mannschaft bei der EM in Bovec/Slowenien

Nur einmal Edelmetall für die Deutsche Mannschaft

Wildwasserkanuten holen Bronzemedaille bei der EM in Bovec/Slowenien im Team Bewerb der Damen

Eher durchwachsen war die Bilanz der deutschen Wildwasserkanuten bei der Europameisterschaft in Bovec/Slowenien. Die Ausbeute war nicht ganz im Sinne des Teams und so gab es am Ende nur eine Medaille. Die Deutsche Damen Mannschaft sicherte sich im Langstrecken Rennen eine Bronzemedaille.

Im Großen und Ganzen waren diese Europameisterschaften für das deutsche Team weniger erfolgreich, denn der dritte Platz der Damen blieb die einzige Medaille in Slowenien. In der Besetzung Alke Overbeck (KG Celle), Janina Piaskowski (KC Fulda) und Lisa Köstle vom KK Rosenheim gelang hinter den siegreichen Mädels aus Tschechien und den Französinnen ein ausgezeichneter Stockerlplatz auf Rang drei.

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Diekirch/Bitburg Wildwasser-Kanuten müssen hart im Nehmen sein...

Pressebericht zum Rennen in Diekirch

 

 

Und hier noch ein tolles Video zum Rennen:

Wildwasser-Kanu: Nichts für Frostbeulen

KC Sömmerda: Ehrenamt – hat es wirklich Wert?

Immer wieder wird die ehrenamtliche Tätigkeit vieler Bürger hoch gelobt – vor allem von Politikern und auch oft von der Wirtschaft. Sömmerda ist eine Stadt, in der jeder jeden kennt, zumindest wenn man sich aktiv in die Gemeinschaft einbringt. Die Zeit, die ihre Ehrenamtlichen für die Gemeinschaft opfern, ist ein hohes Gut. Doch was ist es wirklich wert, wenn es konkret wird? Wenn es um Unterstützung ehrenamtlicher Tätigkeit geht? Wenn es um ein (Ehren-)Wort geht (ein Mann – ein Wort)?

Ein Fallbericht aus der aktuellen Praxis:

Der Kanu-Club Sömmerda e.V. ist sicher den meisten Lesern ein Begriff. Er unterhält sein Bootshaus, das Vereinsgelände und den traditionsreichen Kanukanal. Seit vielen Jahren richtet der Verein regionale und nationale Wettkämpfe aus und veranstaltet jeden September mit dem Sömmerda Rafting ein Highlight der Region. Sömmerda hat hierdurch unter den Sportlern und den Gästen aus ganz Deutschland einen guten Ruf erworben. Mit ihnen werden fast nebenbei viele Übernachtungsgäste in die Stadt gebracht, von denen die lokale Wirtschaft profitiert (Pensionen, Bäcker, Fleischer, Gaststätten, etc.).

Die Hauptaufgabe des Vereins besteht aber darin, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aller Altersstufen die Ausübung des Kanusports zu ermöglichen, in dem über Schnupperpaddeln und regelmäßiges Training sowie Sportleraustausch und Trainingslager gerade den jüngeren Altersgruppen neben dem Sport die soziale und gesellschaftliche Bedeutung und Verantwortung in einer Gruppe nahe gebracht wird. Alles hängt jedoch letztlich daran, dass die Kanustrecke am Bootshaus mit seinem bewegten Wasser im Kanal nutzbar ist. Die Unstrut selbst kann die Bedürfnisse der Kanusportler nur ergänzen. Ist der Kanal nicht nutzbar, können die sportlichen Aktivitäten nicht aufrechterhalten werden, geht es dem Verein an die personelle und finanzielle Substanz.

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