WM-Quali Classic Saalach

Reibungsloser Ablauf bei Qualifikationslauf  auf Ersatzstrecke in Unken auf der Saalach

Wassermangel im Schwarzwald lässt Wildwasser-Kanuten auf Saalach bei Unken ausweichen. Gute Bedingungen und ehrenamtliche Helfer sorgen für sehr gute Abwicklung der Qualifikation. Die ersten Ergebnisse stehen fest:

Wegen Wassermangel auf der Enz bei Pforzheim mussten Organisation und Sportler mit dem Qualifikationslauf zur diesjährigen Weltmeisterschaft auf die Saalach in Unken spontan ausweichen.

In der Kürze der Zeit konnte unter der Teamleitung von Silke Kassner und Bundestrainer Gregor Simon ein tatkräftiges Zeitnahme- und Organisationsteam für den Qualifikationslauf in Unken zusammen geführt werden.

 

„Wir möchten uns für die Unterstützung bei Zeitnahme, an Start und Ziel sowie den Kampfrichtern und unseren Betreuern bedanken, die sehr flexible mit uns auf die neuen Bedingungen reagiert haben“, so Manuela Stöberl, Europameisterin von 2013.

„Wir hatten einen wirklich guten Wasserstand, der für faire Bedingungen auf der Strecke sorgte und den Sportlern neben der eigentlichen Qualifikation dem Training im Wildwasser diente“ so Gregor Simon, mehrfacher Weltmeister und Bundestrainer.

Alte und neue Leistungsträger machen auf sich aufmerksam.

Der amtierende Weltmeister im Canadier  Einer, Norman Weber/ Augsburg, dominierte vor dem Kölner Tim Heilinger und seinem ehemaligen Vereinskameraden Dominic Pesch.

Gemeinsam mit seinem neuen Zweierpartner Maik Schmitz konnte Tim Heilinger dafür das Rennen im C2 für sich entscheiden. Auf Platz zwei setzen sich Rene Brücker und Norman Weber/ RG DKV gegenüber dem Brühler Boot Dominic Pesch und Mattias Nies durch.

Bei den Damen gewann die Weltmeisterin von 2010, Alke Overbeck aus Braunschweig vor Maria Hollerieth und der amtierenden Weltmeisterin Manuela Stöberl, beide Rosenheim.

In der Königsklasse, dem Kajak Einer der Herren, siegte überraschend der Kölner, Andreas Heilinger, vor dem Trierer Peter Schumacher und dem Sprintstar Björn Beerschwenger aus Köln. Altmeister Markus Gickler kam ganz knapp hinter den Platzierungen auf den vierten Rang.

„Wir hatten einen wirklich reibungslosen Ablauf, die Sportler haben schon im Vorfeld sehr diszipliniert und unterstützend mitgearbeitet. Wir gehen jetzt wieder ins Training und es folgt der nächste Qualifikationslauf in Augsburg Mitte Mai,“ so Silke Kassner. „Wir freuen uns alle darauf“.

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