60.Internationales Wildwasserrennen in Monschau - Joint Venture gelungen

 

– nur die Sonne machte nicht mit

ICF-Weltranglistenrennen, DKV-Ranglistenrennen, Qualifikationsrennen für die Junioren-WM, die U 23-WM, die Leistungsklassen- EM in Banja Luka, den Weltcup – große Erwartungen wurden an das Wildwasserrennen in Monschau herangetragen.

Sportler aus 4 Ländern meldeten und die Stadt Monschau sagte ihre Unterstützung zu.

Mit diesen Voraussetzungen stellten Ben Verhoef als Organisationsleiter und Günter Heilinger als Wettkampfleiter ein Team aus 7 Vereinen zusammen, um diesen traditionsreichen Wettkampf auf die Beine zu stellen.

Am Start Helfer vom RKC Köln und dem KCG Köln, am Ziel das bewährte und kompetente Team vom KSK Köln, das Wettkampfbüro besetzt vom Blau-Weiss Köln und dem RKC Köln, die Verpflegung gesichert mit den fleißigen Damen vom Blau-Weiss, RKC, WSF 31 Köln und Unterstützung vom FFB Brühl und last but not least der Sprecher vom TKV Trier.

Wie im letzten Jahr war es auch 2015 nicht möglich den Sportlern Samstag ein Training zu ermöglichen, aber am Sonntagmorgen pünktlich um 10 Uhr nach der Obleutebesprechung konnten die Trainingsläufe bei einem Pegel von ca. 48  gefahren werden.

Mit Beginn der Wettkämpfe um 12.30 Uhr füllten sich auch die Zuschauerplätze am Favoritentöter und die Sportler konnten mit Unterstützung des Sprechers Alfred Schumacher von allen angefeuert werden.

Der Westdeutsche Rundfunk war mit seinem Team, mehreren Kameras an Land, zu Wasser und sogar einer Drohne vor Ort. Der Bericht soll am 28.März um 16.50 Uhr im WDR bei Sport im Westen gezeigt werden.

Trotz des zwar trockenen aber doch kalten Wetters hatten es sich viele Kanu-begeisterte nicht nehmen lassen, hier dabei zu sein.

Durch die Stadt Monschau ging die Wettkampfstrecke und somit war auf dem ersten Streckenabschnitt bis zum Kessel für Publikum gesorgt.

Spannende Wettkämpfe ließen es den Schlachtenbummlern nicht langweilig werden und sorgten auch für einige Überraschungen. Weltmeister Tobias Bong musste sich dem KSK Sportler Andreas Heilinger geschlagen geben und die Jugendfahrerin Lisa Köstle zeigte mit ihrer Zeit, die auch von  den Juniorinnen nicht geschlagen wurde ihre Ambitionen. Der Name Paufler mit 3 Podestplätzen bei den männlichen Junioren und Herren prägte sich ein und die Damen im C 1 machten für ihre Disziplin eine gute Werbung.

Selbst die Kultur kam für alle nicht zu kurz. Die Firma Estrade, die am Favoritentöter einen Veranstaltungssaal vermietet und diesen für Obleutebesprechung und Siegerehrung zur Verfügung stellt hatte eine Ausstellung des Malers Thomas Bauer in ihren Räumen, die einen künstlerischen Rahmen für die Siegerehrung bildete.

Hier nutzte Fachwart und Juniorentrainer Ralf Beerschwenger die Gelegenheit, einige im Jahr 2014 international erfolgreiche Sportler mit der Ehrennadel des KV NRW und DKV auszuzeichnen und der Vertreter der Stadt Monschau wies noch einmal nachdrücklich darauf hin, dass die Wildwassersportler in Monschau willkommen sind.

Ben Verhoef zeigte noch einmal die lange Tradition dieses Wettkampfes auf. Ausgerichtet lange Jahre vom ABC Aachen unter Führung von Alwin Pelzer, danach dem KCG Köln, dem KSK Köln, dem RKC Köln haben hier schon viele Sportler ihr Glück versucht.

Fazit: es hat alles geklappt – das 61.Wildwasserrennen in Monschau 2016 kann geplant werden.

von Brigitte Verhoef (Fotos von Linda Szemkus)