Endlich Frühling – Paddeln in der Monschauer Sonne

Mit über 100 Teilnehmer aus 4 Nationen startete am 26.März das Internationale Wildwasserrennen in Monschau.

Bei strahlendem Sonnenschein, gutem Wasserstand und einer neu gebauten Rutsche im Kesselwehr ließen die Bedingungen nichts zu wünschen übrig.

Wieder arbeiteten etliche NRW-Vereine zusammen, um diese Traditionsveranstaltung zu stemmen. Und auch die Stadt Monschau half tatkräftig mit. Der Bauhof ließ umgekippte Bäume in der Strecke verschwinden und baute eine Holzrutsche für das Kesselwehr, nachdem die alte durch Eisgang im Winter weggeschwommen war. Die Bürgermeisterin sorgte dafür, dass bei den Rennen der Herren und Damen im K 1 kleine Geldpreise für die Sieger winkten.

Der KV NRW als Veranstalter konnte außerdem noch auf die Unterstützung des ansässigen Monschauer Kanuvereins vor Ort zählen.

Wie in den vergangenen Jahren mussten sich Sportler und Organisation damit abfinden, dass es nur Sonntag Zuschusswasser aus der Perlbachtalsperre gab. Ab 10 Uhr konnte bei Rennwasserstand trainiert werden.

Um 12.:40 Uhr starteten die ersten Wettkämpfer und wurden in der Stadt Monschau, am Favoritentöter und am Kesselwehr durch zahlreiche Besucher angefeuert.

Als Westdeutsche Meisterschaft und  Ranglistenrennen für Jugend/Junioren und Senioren und Qualifikationsrennen für die Europameisterschaften der Senioren in Skopje hatte das Rennen auch für die Wildwassersportler einen hohen Stellenwert.

Ein unfallfreier Ablauf, sportliche hochwertige Wettkämpfe, tolles Wetter, viele Zuschauer  und eine Siegerehrung, bei der man selbst in Monschau kurzärmlig dabei sein konnte – all das machte Veranstalter, Organisation und Wettkämpfer hoch zufrieden.

Für Monschau 2018 wünschen sich alle nur eine Wiederholung der guten Voraussetzungen.

Ergebnisse

Bildergallerie von Matthias Greiner-Petter

Bildergallerie von Dirk Ludwig

Text und Bilder: Brigitte Verhoef