Tag eins in Pau

Am Dienstag fanden im französischen Pau die ersten Wettkämpfe bei den Wildwassersprintweltmeisterschaften statt.
Gezeichnet war dieser Tag durch die Dominanz des Gastgebers.
 
Der Wettkampf wurde durch das C1-Mannschaftsrennen eröffnet. Hier drehte sich leider das deutsche Team mit Janosch Sülzer (Brühl), Ole Schwarz (Bonn) und Tim Heilinger (Köln) und wurde 6.
Das französische Team flog die Strecke geradezu runter und gewann das Rennen vor der Tschechischen Republik und Slowenien.
Für die erste deutsche Medaille bei diesen Weltmeisterschaften sorgte das Damenteam. Sabine Füßer (Augsburg), Lisa Köstle (Wiesbaden) und Alke Overbeck (Braunschweig) gewannen Bronze hinter Frankreich und Italien. Umso bemerkenswerter, da mit Lisa Köstle eine Fahrerin dem Team angehörte, die eigentlich noch Juniorenfahrerin ist.
Hoch motiviert gingen auch die deutschen Herren in ihr Rennen. Hier sorgten Yannic Lemmen (Düsseldorf), Björn Barthel (Ludwigshafen) und Björn Beerschwenger (Köln) mit der zweiten Bronzemedaille für die erste deutsche Medaille in einem Sprintteamrennen seit 2011. Auch dieses Rennen wurde durch die Gastgeber dominiert. Slowenien gewann Silber.
Das Damen C1-Teamrennen gewann die Tschechische Republik vor Frankreich und dem deutschen Team mit Maren Lutz (Köln), Lea-Sophie Barth (Sömmerda) und Sabrina Barm (Augsburg).
Abgeschlossen wurde der Wettkampftag mit den C2-Mannschaften. Hier gewann erneut Frankreich vor der Tschechischen Republik und Italien. Die deutsche Mannschaft erwischte leider keinen guten Lauf und ging baden, was gerade bei Roman Wirtz (Brühl) zu massiver Enttäuschung führte.
 
Am Mittwoch geht es mit den Einzelvorläufen bei den C1-Damen, C1-Herren, K1-Damen und K1-Herren weiter.