Sprintrennen der Deutschen Meisterschaften so spannend wie lange nicht mehr

 

Am letzten Tag der Deutschen Wildwasser-Meisterschaften in Lienz wurden die nationalen Titel auf der Sprint-Distanz vergeben. Die alles entscheidenden Finalrennen fanden vor einem großen Publikum durch den Iselkatarakt in mitten von Lienz statt. Dabei sorgten Deutschlands schnellste Wildwasserrennsportler trotz regnerischem Wetter für ein abschließendes Spektakel, das an Spannung nicht zu übertreffen war.

Die Bürgermeisterin der Stadt Lienz hatte den Teilnehmern zu Beginn der Meisterschaften drei Tage Sonne pur versprochen. Dieses Versprechen konnte sie jedoch nicht mehr einhalten, als am Samstag pünktlich zum ersten Start der Sprintwettkämpfe dunkle Regenwolken aufzogen und einen feucht-fröhlichen Renntag ankündigten. Trotz der trüben Aussichten ließen sich die Sportler nicht davon abbringen den Zuschauern hochkarätige Wettkämpfe mit engen Entscheidungen zu bieten. Dabei ging es nicht nur um die Vergabe der deutschen Meistertitel, die Rennen waren für die Top-Athleten auch die letzte Chance sich für die U23 & Junioren Weltmeisterschaften in vier Wochen und die Sprint-Weltmeisterschaften im September zu empfehlen.

 

Den Anfang der alles entscheidenden Finalserie machten die C1 Herren. Hier konnte der dominierende Sportler der letzten Jahre, Normen Weber von den Kanu Schwaben Augsburg, das Double perfekt machen und auch im Sprint den diesjährigen Meistertitel gewinnen. Mit über zwei Sekunden geschlagen geben musste sich Janosch Sülzer vom FF Brühl, der damit Vizemeister wurde. Dritter wurde SUP-Spezialist Ole Schwarz.

Darauf folgte das engste, schnellste und wohl spannendste Finale des Tages. Die zehn besten K1 Herren aus den Vorläufen standen bereit für den Kampf um die Medaillen. Am Ende war es Björn Beerschwenger vom RKC Köln, der seinen Meistertitel aus dem letzten Jahr mit nur 3 Hundertstelsekunden vor dem überraschenden Zweiten, Marcel Blum (LKC Ludwigshafen), verteidigen konnte. Blum war gleichzeitig schnellster U23-Fahrer und löste damit das Ticket für die Weltmeisterschaften in Banja Luka. Das Podium komplettierte der Sprint-Spezialist Yannic Lemmen aus Düsseldorf, der sich taktisch klug um 1,4 Sekunden zum Vorlauf verbessern konnte.

Es ging weiter mit der Entscheidung bei dem K1 Damen, die ebenfalls für ein furioses Rennen sorgten. Wie auch schon im Classic am Donnerstag konnte Alke Overbeck, die für die KG Celle startet, die gesamte Konkurrenz hinter sich lassen und Deutsche Sprint-Meisterin werden. Allerdings nur zwei Zehntelsekunden dahinter platzierte sich Jil-Sophie Eckert vom KC Fulda, die damit schnellste U23-Sportlerin war und sich direkt für die Weltmeisterschaften qualifizierte. Für eine kleine Sensation sorgte Anna Bohn vom KSG Köln, denn sie wurde mit nur knapp einer Zehntelsekunde hinter Eckert Dritte.

Gewinnerin bei den C1 Damen wurde Maren Lutz (BW Köln) vor Sabrina Barm (KS Augsburg) und Lea-Sophie Barth (KC Sömmerda).

Den Abschluss der DM machten die C2 Herren. Hier gewannen die U23-Weltmeister aus 2017 Ole Schwarz und Janosch Sülzer klar mit 1,5 Sekunden vor Niels Verhoef und Maik Schmitz. Renè Brücker und Normen Weber wurden drittschnellstes Boot.

Mit einer stimmungsvollen Siegerehrung, bei der alle Platzierten mit begeistertem Applaus gefeiert wurden, wurden die Deutschen Meisterschaften 2019 beendet. Dann aber hielt noch der DKV-Vizepräsident Jens Perlwitz eine Überraschung für die anwesende Wildwasser-Gemeinschaft bereit. Er verkündete, dass der Wildwasserrennsport nach vier Jahren finanzieller Durststrecke wieder in die Förderung des DOSBs aufgenommen wurde und appellierte, besonders die jungen Sportler müssten nun dazu beitragen, dass diese Kanu-Disziplin weiterhin zu den herausragenden nicht-olympischen Sportarten gehört.

Mit Spannung werden nun die finalen Nominierungsvorschläge des Trainerrats für die Sprint-Weltmeisterschaften in La Seu d‘Urgell und für die U23 & Junioren Weltmeisterschaften in Banja Luka erwartet.

 Die Ergebnisse

 

Sprintrennen der Deutschen Meisterschaften so spannend wie lange nicht mehr

Am letzten Tag der Deutschen Wildwasser-Meisterschaften in Lienz wurden die nationalen Titel auf der Sprint-Distanz vergeben. Die alles entscheidenden Finalrennen fanden vor einem großen Publikum durch den Iselkatarakt in mitten von Lienz statt. Dabei sorgten Deutschlands schnellste Wildwasserrennsportler trotz regnerischem Wetter für ein abschließendes Spektakel, das an Spannung nicht zu übertreffen war.

Die Bürgermeisterin der Stadt Lienz hatte den Teilnehmern zu Beginn der Meisterschaften drei Tage Sonne pur versprochen. Dieses Versprechen konnte sie jedoch nicht mehr einhalten, als am Samstag pünktlich zum ersten Start der Sprintwettkämpfe dunkle Regenwolken aufzogen und einen feucht-fröhlichen Renntag ankündigten. Trotz der trüben Aussichten ließen sich die Sportler nicht davon abbringen den Zuschauern hochkarätige Wettkämpfe mit engen Entscheidungen zu bieten. Dabei ging es nicht nur um die Vergabe der deutschen Meistertitel, die Rennen waren für die Top-Athleten auch die letzte Chance sich für die U23 & Junioren Weltmeisterschaften in vier Wochen und die Sprint-Weltmeisterschaften im September zu empfehlen.

Den Anfang der alles entscheidenden Finalserie machten die C1 Herren. Hier konnte der dominierende Sportler der letzten Jahre, Normen Weber von den Kanu Schwaben Augsburg, das Double perfekt machen und auch im Sprint den diesjährigen Meistertitel gewinnen. Mit über zwei Sekunden geschlagen geben musste sich Janosch Sülzer vom FF Brühl, der damit Vizemeister wurde. Dritter wurde SUP-Spezialist Ole Schwarz.

Darauf folgte das engste, schnellste und wohl spannendste Finale des Tages. Die zehn besten K1 Herren aus den Vorläufen standen bereit für den Kampf um die Medaillen. Am Ende war es Björn Beerschwenger vom RKC Köln, der seinen Meistertitel aus dem letzten Jahr mit nur 3 Hundertstelsekunden vor dem überraschenden Zweiten, Marcel Blum (LKC Ludwigshafen), verteidigen konnte. Blum war gleichzeitig schnellster U23-Fahrer und löste damit das Ticket für die Weltmeisterschaften in Banja Luka. Das Podium komplettierte der Sprint-Spezialist Yannic Lemmen aus Düsseldorf, der sich taktisch klug um 1,4 Sekunden zum Vorlauf verbessern konnte.

Es ging weiter mit der Entscheidung bei dem K1 Damen, die ebenfalls für ein furioses Rennen sorgten. Wie auch schon im Classic am Donnerstag konnte Alke Overbeck, die für die KG Celle startet, die gesamte Konkurrenz hinter sich lassen und Deutsche Sprint-Meisterin werden. Allerdings nur zwei Zehntelsekunden dahinter platzierte sich Jil-Sophie Eckert vom KC Fulda, die damit schnellste U23-Sportlerin war und sich direkt für die Weltmeisterschaften qualifizierte. Für eine kleine Sensation sorgte Anna Bohn vom KSG Köln, denn sie wurde mit nur knapp einer Zehntelsekunde hinter Eckert Dritte.

Gewinnerin bei den C1 Damen wurde Maren Lutz (BW Köln) vor Sabrina Barm (KS Augsburg) und Lea-Sophie Barth (KC Sömmerda).

Den Abschluss der DM machten die C2 Herren. Hier gewannen die U23-Weltmeister aus 2017 Ole Schwarz und Janosch Sülzer klar mit 1,5 Sekunden vor Niels Verhoef und Maik Schmitz. Renè Brücker und Normen Weber wurden drittschnellstes Boot.

Mit einer stimmungsvollen Siegerehrung, bei der alle Platzierten mit begeistertem Applaus gefeiert wurden, wurden die Deutschen Meisterschaften 2019 beendet. Dann aber hielt noch der DKV-Vizepräsident Jens Perlwitz eine Überraschung für die anwesende Wildwasser-Gemeinschaft bereit. Er verkündete, dass der Wildwasserrennsport nach vier Jahren finanzieller Durststrecke wieder in die Förderung des DOSBs aufgenommen wurde und appellierte, besonders die jungen Sportler müssten nun dazu beitragen, dass diese Kanu-Disziplin weiterhin zu den herausragenden nicht-olympischen Sportarten gehört.

Mit Spannung werden nun die finalen Nominierungsvorschläge des Trainerrats für die Sprint-Weltmeisterschaften in La Seu d‘Urgell und für die U23 & Junioren Weltmeisterschaften in Banja Luka erwartet.