Solkan Vorbereitungslehrgang Junioren und U23 Europameisterschaft

Zur Vorbereitung auf die Junioren und U23 Europameisterschaft in Solkan (Slowenien) ging es für einen Teil der NRW Auswahl aus der Nationalmannschaft zum Trainingscamp. Marlene Wesseling (KSG Köln/Junioren K1), Rosa Deinert (KSK Köln/U23 K1), Fabian Druschke (BW Bonn/U23 C1), Emil Cosic (BW Bonn/Junioren C1), Linus Becker (KSK Köln/Junioren K1), Mark Liewald (KCD Düsseldorf/Junioren K1) und Leo Bonnmann (BW Köln/Junioren K1) nutzen das lange Wochenende um die Strecke der diesjährigen Europameisterschaft zu trainieren.

Am Mittwochabend trafen sich Sportler und Betreuer in Köln, um die 1200 Kilometer lange Hinreise zu beginnen. Nach einem kurzen Frühstück ging es nach der Ankunft sofort zum Fluss. Dort wurde die Sprintstrecke befahren, welche durch einen Slalomkanal führt. Im Anschluss wurde die Classicstrecke mit dem Grenzübertritt nach Italien trainiert. 

Nach dem wohlverdienten Mittagessen und einer kurzen Pause ging es wieder auf die Strecke, diesmal mit einem deutlich besseren Wasserstand, der für große Freude bei den verschiedenen Läufen auf der Sprintstrecke sorgte.

Der sich ständig ändernde Wasserstand hatte zur Folge, dass der ein oder andere die Strecke auch mal von unten zu Gesicht bekam. 

 

Auch nach den anstrengenden Trainingseinheiten und Test Zeitfahrten, machten die Sportler keinen Halt. Sie stürzten sich ins erfrischende Gewässer und übten, sowie perfektionierten, die Eskimorolle. 

Dabei entkamen sie nicht nur der groben Hitze, sondern stärkten auch den Teamgeist. Jeder half, wo er konnte und gab sein bestes. Es war jedes Mal ein riesen Spaß und ein tolles Ende für eine anstrengende, aber tolle Trainingseinheit. 

Auch für die Teamrennen wurde fleißig trainiert und es wurden viele Trainingsfahrten absolviert und gefilmt, bis die Gopro nach „Schlampigkeit“ des Trainers im Bach übernachten durfte. Am nächsten Tag konnte die Gopro nach Steinen rücken und Flusstauchen wiedergefunden werden. Die verloren geglaubten Aufnahmen konnten im Hotel mit der ganzen Gruppe analysiert werden. Dabei wurden Linien diskutiert und Verbesserungsvorschläge für den nächsten Tag gesammelt.

Nach den anstrengenden Trainingseinheiten durfte sich das Team dann auch einmal entspannen und sich entweder den kalten Fluss hinuntertreiben lassen oder eine kleine Mittagspause an der italienischen Mittelmeerküste mit schönstem Sommerwetter genießen.

Nachdem die vier anstrengenden Trainingstage in Slowenien mit einer fordernden Testzeit mit dem slowenischen Kader absolviert wurde und Emil klargestellt hatte das er wirklich überall schmerzen hatte, trat das Team die Heimreise an, welche sich bis in die tiefe Nacht ziehen sollte.

Zusammenfassend war das Trainingslager in Solkan des NRW-Landeskaders ein anstrengendes Trainingslager ohne Bootsreperaturen, mit gutem Essen und vier Schwimmern, die sich den Fluss unbedingt einmal von unten anschauen wollten (das Kenterbier wurde in eine Kentersprite umgewandelt).

Im Endeffekt hatten wir tolle Trainer und alle hatten Spaß. 

Dieser Artikel wurde in einer Gemeinschaftsproduktion erstellt.